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Freisprechungsfeier der Zimmerer-Innung Ansbach-Westmittelfranken

Die neuen Zimmerergesellen um die Innungsbeste Anna Klose.

Anfang November fand die feierliche Freisprechung der Gesellen der Zimmerer-Innung Ansbach-Westmittelfranken in einer festlichen Zeremonie statt. Der traditionsreiche Akt markiert den erfolgreichen Abschluss der Gesellenprüfung für die angehenden Zimmerer und das Erreichen eines wichtigen Meilensteins in ihrer beruflichen Laufbahn.

Die Veranstaltung wurde durch Obermeister Hermann Lauchs eröffnet, der in seiner Ansprache die Bedeutung des Zimmererhandwerks als traditionsreiche, aber zugleich zukunftsorientierte Branche hervorhob. „Heute ist nicht nur ein Tag des Feierns, sondern auch ein Tag des Neubeginns. Als Zimmerer bauen Sie nicht nur Häuser, Sie schaffen Lebensräume, die Bestand haben. Dafür ist handwerkliches Können ebenso wichtig wie Innovationsgeist“, betonte Lauchs in seiner Rede.

Zu den weiteren Grußwortrednern gehörte Kreishandwerksmeister Werner Kamm, der die Bedeutung des Handwerks für die Region Westmittelfranken unterstrich. „Das Handwerk ist und bleibt das Fundament unserer Wirtschaft. Die heute Freigesprochenen haben in den letzten Jahren nicht nur ihre fachlichen Fähigkeiten unter Beweis gestellt, sondern auch ihre Verantwortung gegenüber der Gemeinschaft und der Umwelt erkannt“, sagte Kamm in seiner Ansprache.

Auch Herr Kreisrat Scholl richtete ein Grußwort an die Anwesenden und sprach über die wichtige Rolle des Handwerks für die regionale Entwicklung und den Erhalt von Arbeitsplätzen in der Region. „Das Handwerk ist der Motor, der unsere Region vorantreibt. Die heutigen Gesellen sind die Fachkräfte von morgen, die mit ihrem Wissen und Engagement die Zukunft gestalten werden“, so Scholl.

Die Festansprache wurde von Wolfgang Förtsch, dem stellvertretenden Schulleiter der Berufsschule Gunzenhausen, gehalten. In seiner Ansprache hob er die hervorragende Ausbildung der Absolventen hervor und zeigte auf, wie gut die Berufsschulen in der Region die jungen Handwerker auf die Anforderungen der modernen Arbeitswelt vorbereiten. „Es ist beeindruckend, wie sich die Absolventen nicht nur durch handwerkliches Können, sondern auch durch Teamgeist und Verantwortung auszeichnen“, sagte Förtsch und betonte, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen Schule und Innung für die Qualität der Ausbildung sei.

Ein besonderes Highlight des Tages war die Auszeichnung von Anna Klose, die als Innungsbeste geehrt wurde. Sie konnte nicht nur mit herausragenden Leistungen in der praktischen Prüfung überzeugen, sondern auch durch ihre engagierte und teamorientierte Arbeitsweise in der Ausbildung glänzen. „Anna Klose hat in den vergangenen Jahren ihre Leidenschaft für das Zimmererhandwerk mit herausragender Disziplin und einem hohen Maß an Kreativität verbunden“, so Obermeister Lauchs bei der Übergabe des Preises.

Mit der feierlichen Übergabe der Gesellenbriefe und der Ehrung der Innungsbesten ging ein bedeutender Tag für die Zimmerer Innung Westmittelfranken zu Ende. Die Freisprechung markiert für die neuen Gesellen einen wichtigen Schritt in ihrer beruflichen Laufbahn, und die Innung freut sich darauf, die jungen Fachkräfte auf ihrem weiteren Weg zu begleiten.

Die Zimmerer Innung Westmittelfranken setzt auch weiterhin auf die Förderung und Unterstützung der kommenden Generationen von Handwerkern und blickt mit Zuversicht in die Zukunft des Handwerks.

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